Arthrose & Arthritis bei Katzen
Warum Katzen Gelenkschmerz verbergen, woran Sie ihn trotzdem erkennen und was Fütterung und Gewicht beitragen
Arthrose ist der fortschreitende Verschleiß des Gelenkknorpels. Arthritis ist die akute oder chronische Entzündung eines Gelenks, etwa nach einem Sturz, einem Biss oder einer Infektion. Bei mehr als 80 % der Katzen über zwölf Jahre sind Gelenkveränderungen im Röntgenbild sichtbar.[1]
Die THZ-Sicht: Katzen humpeln selten. Sie springen nicht mehr aufs Fensterbrett, putzen sich am Rücken schlechter und ziehen sich zurück. Wer das für bloßes Alter hält, übersieht den Schmerz dahinter. Die Diagnose stellt der Tierarzt; wir begleiten über Fütterung und Gewicht.
- Katzen zeigen Gelenkschmerz selten durch Humpeln. Achten Sie auf Springen, Putzen und Rückzug.
- Am häufigsten schmerzhaft sind Ellbogen und Hüfte, gefolgt von Knie und Sprunggelenk, an der Wirbelsäule der Lendenbereich.[2]
- Entzündungshemmer für Menschen wie Ibuprofen sind für Katzen hochgiftig.[1]
- Arthrose ist nicht heilbar. Über Gewicht und Fütterung lässt sich der Alltag der Katze aber mitgestalten.
Wenn Ihre Katze nicht mehr springt und noch kein Tierarzt draufgeschaut hat. Dann steht die Untersuchung an erster Stelle: Hinter einem steifen Gang kann auch eine Verletzung oder ein Biss stecken. Was Sie danach bei Fütterung und Gewicht tun können, besprechen wir im kostenlosen Erstgespräch – oder am Telefon unter 05642 988 8826, Mo–Fr 9–12 und 14–17 Uhr.
Wenn der Tierarzt Arthrose festgestellt hat. Dann begleiten wir über die Fütterung, parallel zur tierärztlichen Betreuung. Unser Pulver mit dem Knorpelbaustein Glucosamin ist Nehls Gelenk-Stark: mit 50 g starten, mindestens sechs Wochen am Stück. Dazu passen die Tropfen Nehls flüssig Knochen, Gelenke, Sehnen & Muskeln Katze, entwickelt von Tierärztin Katrin Knecht. Testen Sie mit 10 ml, ob Ihre Katze sie annimmt; empfohlen sind mindestens sechs Wochen, besser drei Monate.
Wenn mehrere Baustellen zusammenkommen – Gelenke, Gewicht, Verdauung. Dann lohnt der Blick auf die ganze Katze. Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" ist der Ausgangspunkt für einen Begleitplan aus Fütterung, Kräutern und Homöopathie – ein Werkzeug, keine Wahrheit. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)
Alle genannten Produkte sind Ergänzungsfuttermittel und ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung. Bei akuter Lahmheit gilt: erst Tierarzt, dann alles andere.
Arthritis oder Arthrose – was der Unterschied bedeutet
Arthritis ist die Entzündung eines Gelenks. Auslöser sind Verletzungen wie Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen und Verrenkungen, außerdem Infektionen über Wunden oder den Blutkreislauf. Sind mehrere Gelenke betroffen, sprechen Tierärzte von Polyarthritis.
Arthrose ist der chronische Umbau des Gelenks: Der Knorpel wird dünner, das Gelenk verformt sich. Sie kann erblich angelegt sein oder aus einem Trauma, einer nicht ausgeheilten Arthritis, Fehlstellungen und dauerhafter Fehlbelastung entstehen.
Arthrose ist nicht heilbar. Darauf weisen wir Halter ausdrücklich hin. Das Ziel ist ein Alltag mit weniger Beschwerden, und schlechte Tage wird es trotzdem geben, oft bei Nässe und Kälte.
Woran Sie Gelenkschmerz bei der Katze erkennen
Katzen verbergen Schmerz. Anders als Hunde machen sie selten durch Humpeln auf sich aufmerksam.[1] Achten Sie auf das, was Ihre Katze nicht mehr tut:
- Sie springt nicht mehr aufs Fensterbrett oder den Kratzbaum.
- Sie ruht mehr und geht seltener nach draußen.
- Das Fell an Rücken und Schwanz wirkt ungepflegt, weil sie sich dort schlechter putzen kann.
- Nach dem Liegen läuft sie die ersten Meter steif und eckig, erst dann wird der Schritt flüssig – das „Einlaufen".
- Sie ist weniger zugänglich als früher.
Bei einer akuten Arthritis ist das Bild deutlicher: Das Gelenk ist geschwollen und wärmer als sonst, die Katze schont das Bein oder belastet es gar nicht. Hält das an, baut die Muskulatur am betroffenen Bein ab.
- Ihre Katze belastet ein Bein nicht mehr oder kann nicht aufstehen.
- Ein Gelenk ist geschwollen und warm.
- Sie sehen eine Biss- oder Einstichstelle, eventuell mit eingetrocknetem, bräunlichem Sekret.
- Ihre Katze frisst seit 24 Stunden nicht.
Geben Sie Ihrer Katze nie ein Schmerzmittel aus der eigenen Hausapotheke. Entzündungshemmer für Menschen, auch gängige wie Ibuprofen, sind für Katzen hochgiftig und können tödlich sein.[1]
Was Fütterung und Gewicht beitragen
Das Gewicht
Übergewicht belastet die Gelenke zusätzlich und kann eine Arthrose verschlimmern.[1] Abnehmen muss bei der Katze aber langsam gehen: keine Hungerphasen, als sicher gelten 2 bis 5 % des Körpergewichts pro Monat. Frisst Ihre Katze 24 Stunden gar nicht, gehört sie am selben Tag zum Tierarzt, sonst droht eine Fettleber. Wie Sie das Abnehmen angehen, steht im Ratgeber Dicke, übergewichtige Katzen.
Calcium, Phosphor und Mineralstoffe
Knochen und Gelenke brauchen ein ausgewogenes Calcium-Phosphor-Verhältnis und alle Mineralstoffe und Spurenelemente bedarfsdeckend – weder zu wenig noch zu viel. Beim BARFen sehen wir Lücken im Calciumhaushalt besonders oft. Worauf es dabei ankommt, steht im Ratgeber BARFen für Katzen.
Glucosamin
Glucosamin ist ein Aminozucker, den der Körper selbst aus Glukose bildet, und ein Baustein des Knorpels und der Gelenkschmiere. Die Gelenkschmiere puffert zwischen den Knorpelflächen und versorgt den Knorpel mit Nährstoffen.
In einer dreijährigen placebokontrollierten Studie an 212 Menschen mit Kniearthrose blieb der Gelenkspalt unter Glucosaminsulfat erhalten, unter Placebo nahm er ab.[3] Das ist eine Studie am Menschen. Für Katzen ist die Datenlage zu solchen Ergänzungen dünn.[1] Wir setzen Glucosamin deshalb als Baustein der Fütterung ein; die Schmerzbehandlung gehört in die Hand des Tierarztes.
Teebaumöl, Knoblauch, Wermut und konzentrierte ätherische Öle sind für Katzen giftig. Geben Sie auch Kräuter und homöopathische Einzelmittel nicht ohne Sachkenntnis: Manche Pflanzen verträgt die Katze nicht, andere sind für die Dauergabe ungeeignet.
Nehls Gelenk-Stark
Schalentierpulver aus dem Chitinpanzer von Krabben und Shrimps, ohne synthetische Zusätze.
Wann dieses? Wenn die Arthrose tierärztlich festgestellt ist und Sie den Knorpelbaustein Glucosamin über das Futter geben wollen. Mindestens sechs Wochen am Stück, auch dauerhaft möglich. Nicht bei Schalentier-Unverträglichkeit. → Nehls Gelenk-Stark ansehen
Nehls flüssig Knochen, Gelenke, Sehnen & Muskeln Katze
Tropfen auf Basis von Weizenkeim- und Nachtkerzenöl mit fünf Pflanzentinkturen, entwickelt von Tierärztin Katrin Knecht.
Wann dieses? Wenn Sie Knochen, Gelenke, Sehnen und Muskeln Ihrer Katze zusammen über die Fütterung begleiten wollen. Sie geben zweimal täglich wenige Tropfen, abgestuft nach Gewicht. → Nehls flüssig Knochen, Gelenke, Sehnen & Muskeln Katze ansehen
Ergänzungsfuttermittel. Kein Heilmittel. Ersetzt keine tierärztliche Untersuchung, Diagnose oder Medikation.
Wenn Sie unsicher sind, wo Sie bei Ihrer Katze anfangen: Rufen Sie uns an unter 05642 988 8826, Mo–Fr 9–12 und 14–17 Uhr, oder vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch.
Häufige Fragen zu Arthrose und Arthritis bei Katzen
Was Katzenhalter berichten
Erfahrungen einzelner Katzen sind individuell und nicht übertragbar. Bei Lahmheit oder Schmerzanzeichen gilt: zuerst tierärztlich abklären lassen. Schmerzmittel setzen Sie bitte nur in Absprache mit Ihrem Tierarzt ab.
Wir erzählen hier vier Fälle, die wir gut kennen – drei in den Worten der Halterinnen, einen aus unserer Sicht.
Unsere Kundin D. D. schrieb im Dezember 2023:
„Hallo, könnt Ihr mir bitte wieder 150g Nehls Gelenk stark und 500ml Nehls easy Knochen Gelenke, Sehnen und Muskeln schicken? Es geht ihm jedenfalls sehr sehr gut damit und er hüpft wie ein junger und hat seinen zweiten Frühling gefühlt :)"
Und im Juni 2024:
„Bitte wieder um exakt die gleiche Bestellung. uns geht es nach wie vor sehr gut (Katerchen weitet seine Jagdskills aus auf seine alten Tage... sehr zum Leidwesen von Frauchen... )"
Kundin D. D. und ihr Kater · Dezember 2023 und Juni 2024
„Guten Tag Frau Nehls, liebes Team, ich möchte über den Verlauf der Therapie meiner Katze Mila berichten. Mila leidet altersbedingt unter Arthrose. Durch frühere Tiere war mir das Tierheilkundezentrum Nehls bereits bekannt und auch für Mila wollte ich unbedingt die Bioresonanz-Haaranalyse für Katzen.
Immer wieder faszinierend, was hier alles ausgetestet werden kann. Für Mila bekam ich den individuellen Therapie- und Fütterungsvorschlag, abgestimmt auf den Bewegungsapparat um hier unterstützend und stärkend ansetzen zu können.
Aktuell sind wir in der 6 Therapiewoche und bereits jetzt ist Mila bedeutend uneingeschränkter in den Bewegungen und zeigt deutlich weniger Schmerzen. Top! Ich kann nur jedem ans Herz legen, es über den naturheilkundlichen Weg zu versuchen. Ich bin mittlerweile ein wahrer Freund der Naturheilkunde und sehr froh, Frau Nehls zu „kennen“.
Bei Fragen und Unsicherheiten bekomme ich immer zeitnah Antwort und ich fühle mich generell sehr gut aufgehoben. Vielen Dank & eine schöne Weihnachtszeit, Ihre Luise mit Katze Mila und allen anderen tierischen Mitbewohnern"
Luise mit Katze Mila · in der sechsten Woche
„Liebes Team, heute geht es um Zuma, meinen 8-jährigen Hauskater. Zusammen mit seiner Schwester lebt er schon seit seiner 12 Lebenswoche bei mir. Zuma ist total verspielt, chaotisch, aufmüpfig & tollpatschig zu gleich.
Wenn es im Haus „knallt“ dann weiß ich, Zuma ist wieder am Toben und hat irgendetwas umgeschubst. Nun war es wieder soweit…allerdings mit dem Unterschied, dass nichts im Hause knallte, sondern Zuma laut „aufschrie“. Er war wieder total aufgedreht am hin und her springen und mit Eli wild am Spielen. Er muss sich verschätzt haben & ist daraufhin gestürzt.
Nachdem Zuma nicht mehr laufen wollte und ganz wehleidig aus der Wäsche guckte, bin ich direkt zum Tierarzt. Es wurde ein Röntgen gemacht, zum Glück keine Knochenbrüche.
Somit ging der Tierarzt von Prellungen aus. Zuma bekam Schmerzmittel und Entzündungshemmer. Einige Tage später ging es ihm viel besser und er streifte schon wieder durch das Haus und macht seine Kontrollgänge. Allerdings war das nur auf Grund der Medikamente möglich, denn als diese abgesetzt wurden, ging das Drama wieder los. Er humpelte, wollte keinen Meter laufen, hatte Probleme beim Aufstehen & Hinlegen und nun jaulte mein Zuma auch noch sehr.
Nächste Vorstellung beim Tierarzt, wieder Entzündungshemmer & Schmerzmittel… Zusätzlich dazu informierte ich mich in Internet nach alternativen Unterstützungen und fand das Tierheilkundezentrum Nehls.
Da ich mir bezüglich der Produktauswahl nicht sicher war, rief ich dort an. Hier möchte ich gesondert die Beratung erwähnen & loben. Sehr nett, es wurde sich Zeit genommen und mir wurden mehrere Wege & Alternativen erläutert. Auch wurde darüber gesprochen, dass es sich bei Zuma wahrscheinlich um eine Arthritis auf Grund des Traumas handelt.
Ich entschied mich erst einmal für die Produktkombination Nehls easy Knochen, Gelenke, Sehnen & Muskeln, Nehls Gelenk Stark […]. Die Haaranalyse finde ich auch total interessant, diese muss aber leider erst einmal hintenanstehen.
Vor Beginn der Fütterung habe ich nochmals getestet, ob Zuma ohne die tierärztlichen Medikamente klarkommt und diese versucht auszuschleichen, keine Chance! Es kam zu einer direkten Verschlechterung des Zustandes.
Medikamente wieder eingesetzt und zusätzlich dazu die Nehls Produkte. Nach dem 5 Tag hatte ich das Gefühl, dass es Zuma vom Allgemeinzustand deutlich besser ging. So entschied ich mich, die tierärztlichen Medikamente wieder auszuschleichen.
Und was soll ich sagen? Keine Verschlechterung, ganz im Gegenteil. Zuma geht es von Tag zu Tag besser und ich bin so glücklich & zufrieden über diesen Verlauf. Die Produkte nimmt Zuma zum Glück problemlos über das Futter auf (er ist nämlich seeeehr mäkelig).
Wir sind aktuell bei Tag 18 und ich bin wirklich sehr zufrieden und werde weiter berichten. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir Zuma durch die tollen Produkte wieder zu seiner alten Bewegungsfreude zurückbekommen und er schon bald keine Probleme mehr haben wird."
Halterin von Kater Zuma, 8 Jahre · Bericht an Tag 18
Minka, acht Jahre, Freigängerin bei Familie Hofer: Der Tierarzt stellte Arthrose in beiden Kniegelenken fest und verordnete ein tägliches Schmerzmittel. Minka fraß schlecht und bekam Durchfall. Familie Hofer gab bei uns eine „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" in Auftrag. Daraus entstand ein Fütterungs- und Begleitplan für zunächst vier Monate, unter anderem mit Nehls flüssig Knochen, Gelenke, Sehnen & Muskeln Katze und Nehls Gelenk-Stark. Wir haben Familie Hofer dabei auch gesagt: Arthrose ist nicht heilbar, und bei Nässe und Kälte gibt es schlechte Tage. In den folgenden Monaten lief Minka leichter, kam nach dem Liegen besser hoch und traute sich wieder nach draußen. Der Durchfall verschwand, das Futter schmeckte wieder. Beide Produkte bekommt Minka dauerhaft.
Ihre Katze springt nicht mehr – und Sie wissen nicht, wo Sie anfangen sollen?
Manche Halter rufen bei uns an und sagen mit halbem Lachen: „An so Hokuspokus glaube ich eigentlich nicht, aber ich weiß nicht mehr weiter." Wir nehmen das nicht persönlich – im Gegenteil. Meist kommen bei Gelenkproblemen mehrere Ursachen zusammen: Gewicht, Fütterung, eine alte Verletzung. Unser Ausgangspunkt ist die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse": Tatjana Siebert und unser Team werten sie aus, besprechen das Ergebnis persönlich mit Ihnen und leiten daraus den Begleitplan aus Fütterung, Kräutern und Homöopathie ab. Für uns ein Werkzeug, keine Wahrheit. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)
Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →- Cats Protection: Arthritis. Informationsbroschüre für Katzenhalter, abgerufen am 5. Oktober 2026.
- Lascelles BD, Dong YH, Marcellin-Little DJ et al. (2012): Relationship of orthopedic examination, goniometric measurements, and radiographic signs of degenerative joint disease in cats. BMC Veterinary Research 8:10.
- Reginster J, Deroisy R, Rovati L, Lee R, Lejeune E, Bruyere O, Giacovelli G, Henrotin Y, Dacre J, Gossett C (2001): Long-term effects of glucosamine sulphate on osteoarthritis progression: a randomised, placebo-controlled clinical trial. The Lancet 357(9252), 251–256.
