Strahlfäule beim Pferd
Erkennen, richtig pflegen, Bedingungen ändern – und verstehen, warum manche Pferde sie immer wieder bekommen.
Strahlfäule ist eine bakterielle Zersetzung des Hufstrahls durch anaerobe Bakterien – hauptsächlich Fusobacterium necrophorum. Sie entsteht bei Feuchtigkeit, mangelnder Hygiene und unzureichender Bewegung. Erste Schritte: Huf täglich reinigen, faules Horn vom Hufschmied entfernen lassen, Strahlfurchen trocken und offen halten. Kein Teer, kein Hufpflegefett auf betroffene Stellen – das verschlimmert es. Chronisch wiederkehrende Strahlfäule ist aus unserer Erfahrung oft ein Zeichen für einen gestörten Stoffwechsel.
- Erstes Zeichen ist der faulige Geruch beim Auskratzen, dazu eine dunkle, schmierige Masse in den Strahlfurchen.
- Die Bakterien sind anaerob: Sie brauchen feuchte, verstopfte Furchen ohne Luftzutritt. Tägliches Auskratzen ist die wichtigste Einzelmaßnahme.
- Teer, Fette und Öle auf betroffenen Stellen schließen das Milieu ein und sind kontraproduktiv.
- Lahmheit, freiliegende Lederhaut oder blumenkohlartige Wucherungen gehören sofort zu Tierarzt und Hufschmied.
- Kommt die Strahlfäule trotz guter Hygiene immer wieder, schauen wir auf Fütterung und Stoffwechsel.
Wenn die Strahlfäule trotz guter Pflege immer wiederkommt. Dann ist die Frage, warum gerade dieses Pferd anfällig ist. Wo wir anfangen, klären wir im kostenlosen Erstgespräch – telefonisch unter 05642 988 8826. Wer tiefer einsteigen will, nimmt die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" als Ausgangspunkt für einen Begleitplan. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)
Wenn Sie die Hornqualität über die Fütterung begleiten wollen. Dann passen die Nehls Hufkräuter Spezial, eine getrocknete Kräutermischung. Starten Sie mit 500 g. In den ersten sechs Wochen 50 g täglich, danach 30 bis 40 g; die Mischung ist für die Dauerfütterung geeignet.
Wenn Ihr Pferd in den nassen Monaten auf feuchtem Boden steht und Sie den gesunden Strahl pflegen wollen. Dann gibt es die Nehls Strahl-Pflege, ein Hufpflegeöl, das Sie nach dem Auskratzen ein- bis zweimal täglich dünn mit dem Pinsel auftragen. Für dauerhaft feuchte Strahlfurchen gibt es das Pflegepulver Nehls Strahl-Vet, einmal täglich nach dem Auskratzen.
Die genannten Produkte sind äußere Pflegemittel bzw. Ergänzungsfuttermittel und ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung. Ein bereits erkrankter Huf gehört in tierärztliche oder hufschmiedliche Betreuung.
Die häufigste Huferkrankung – und warum sie wiederkehrt
Strahlfäule ist unangenehm, hartnäckig und weit verbreitet. In einer niederländischen Querschnittsstudie mit fast 1.000 Pferden hatten 85 Prozent mindestens eine Huferkrankung – Strahlfäule war mit 45 Prozent die häufigste.[1]
Die gute Nachricht: Strahlfäule ist behandelbar und weitgehend vermeidbar. Die schlechtere: Wer sie immer wieder bekommt, hat oft mehr als ein Hygieneproblem. Ein unausgeglichener Stoffwechsel – zu viel Eiweiß, zu viel Zucker, schlechte Mineralstoffversorgung – schwächt aus unserer Erfahrung die Hornqualität und macht den Strahl dauerhaft anfällig. Das ist der Punkt, den die meisten Ratgeber nicht ansprechen.
Der Strahl – was er ist und warum er so wichtig ist
Der Strahl ist das keilförmige, elastische Horngebilde an der Unterseite des Hufs. Er besteht aus weicherem Gewebe als die Hufwand und ist in drei Furchen unterteilt – eine mittlere und zwei seitliche. Diese Elastizität hat eine Aufgabe: Der Strahl ist der natürliche Stoßdämpfer des Hufs.
Bei jedem Schritt dehnt sich der Strahl beim Aufsetzen aus und zieht sich beim Abheben wieder zusammen. Dieser Mechanismus pumpt aktiv Blut aus dem Huf zurück nach oben – deshalb heißen die Hufe auch die „fünften Herzen" des Pferdes. Ein erkrankter Strahl arbeitet nicht mehr richtig: Die Durchblutung sinkt, das Horn regeneriert sich schlechter, der gesamte Bewegungsapparat wird belastet.
Wie Strahlfäule entsteht
Die verantwortlichen Bakterien – hauptsächlich Fusobacterium necrophorum – sind normale Bewohner des Pferdedarms. Sie werden täglich mit dem Kot ausgeschieden und sind deshalb in jedem Stall allgegenwärtig. Unter normalen Bedingungen ist das kein Problem: Frische Luft, regelmäßiges Auskratzen und ein gesundes Horn bilden eine Barriere.
Diese Barriere versagt, wenn:
- Feuchtigkeit das Strahlhorn dauerhaft aufweicht
- Ammoniak aus Harn und Kot das Horn vorschädigt
- Die Strahlfurchen mit Mist, Matsch oder Einstreu verstopft sind und kein Sauerstoff hineinkommt
- Mangelnde Bewegung die Durchblutung und Hornregeneration drosselt
- Die Hornqualität durch Fütterungsfehler oder Stoffwechselprobleme geschwächt ist
Die Bakterien brauchen eine sauerstoffarme Umgebung – sie sind anaerob. Genau das finden sie in verstopften, feuchten Strahlfurchen. Dort beginnen sie, das weiche Strahlhorn zu zersetzen.
Strahlfäule erkennen – Riechen, Sehen, Fühlen
Frühzeichen
- Fauliger Geruch beim Auskratzen – oft das erste und deutlichste Zeichen
- Dunkle, schmierige Masse in den Strahlfurchen – grau bis schwarz, weich
- Vertiefte, engere Strahlfurchen als gewohnt
- Weiches, bröckeliges Strahlhorn, das sich leicht abheben lässt
Fortgeschrittene Stadien
- Ausbreitung auf seitliche Strahlfurchen und Ballen
- Schmerzempfindlichkeit beim Berühren des Strahls
- Lahmheit – das Pferd entlastet den betroffenen Huf
- Ringbildung an der Hufwand (Ballenhorn ist betroffen)
- Hohlräume und tiefe Risse im Strahl
Lahmheit auftritt · die Lederhaut freigelegt ist (roter, blutender Bereich sichtbar) · die Erkrankung sich trotz konsequenter Pflege nicht bessert · blumenkohlartige Wucherungen auftreten (Verdacht auf Strahlkrebs)
Strahlfäule vs. Strahlkrebs – ein wichtiger Unterschied
Beide Erkrankungen sehen auf den ersten Blick ähnlich aus und werden leicht verwechselt. Der Unterschied ist jedoch bedeutsam:
| Merkmal | Strahlfäule | Strahlkrebs (Hufkrebs) |
|---|---|---|
| Ursache | Bakterielle Zersetzung des Horngewebes (anaerobe Bakterien) | Fehlende Verhornung der Epithelzellen – keine klassische Krebserkrankung |
| Geruch | Stark faulig | Weniger ausgeprägt |
| Aussehen | Schwarze, schmierige Masse, zersetztes Horn | Käsiger, weißlicher Belag; blumenkohlartige Wucherungen der Lederhaut |
| Behandlung | Hufschmied, Hufpflege, Hygiene; bei Bedarf Tierarzt | Tierärztlich, oft chirurgisch – keine Selbstbehandlung |
| Prognose | Gut bei konsequenter Pflege und geänderten Bedingungen | Ernst – abhängig von Ausbreitung; kann auf gesamten Huf übergehen |
Strahlkrebs kann sich aus lang unbehandelter oder chronisch wiederkehrender Strahlfäule entwickeln. Das ist ein weiterer Grund, Strahlfäule ernst zu nehmen – auch wenn sie „nur" stinkt und noch keine Lahmheit verursacht.
Was bei Strahlfäule zu tun ist – Schritt für Schritt
Schritt 1: Huf gründlich reinigen
Den Huf trocken auskratzen – alle losen, faulen Hornanteile sorgfältig entfernen. Bei fortgeschrittenem Befall freischneiden lassen (Hufschmied oder Hufpfleger). Ziel: Sauerstoffzutritt in die Strahlfurchen ermöglichen.
Schritt 2: Faules Horn entfernen lassen
Weiche, zerfallende Hornanteile müssen weg – sie bieten den Bakterien weiteren Nährboden. Das übernimmt der Hufschmied oder Hufpfleger. Nicht selbst tief schneiden.
Schritt 3: Offen und trocken halten
Was Hufschmied oder Tierarzt für den erkrankten Strahl empfehlen, täglich nach dem Reinigen in die Strahlfurchen einarbeiten. Wichtig: nichts verwenden, was abdeckt oder einschließt.
Holzteer, Hufpflegefette und -öle auf betroffenen Stellen sind kontraproduktiv. Sie bilden eine luftdichte Schicht – und schaffen damit genau das anaerobe Milieu, in dem sich Strahlfäule-Bakterien am wohlsten fühlen. Erst wenn der Strahl wieder gesund ist, kann der Huf regulär gepflegt werden.
Schritt 4: Täglich kontrollieren
Jeden Tag: Hufe auskratzen, Strahl inspizieren, Pflege erneuern. Konsequenz ist hier entscheidend – einmal pro Woche reicht nicht. Bei aktivem Befall konsequent über mehrere Wochen.
Schritt 5: Haltungsbedingungen ändern
Ohne Änderung der Bedingungen kehrt die Strahlfäule zurück. Trockene, saubere Einstreu, regelmäßiges Ausmisten, saubere Paddocks – das ist die Basis. Details im nächsten Abschnitt.
Im Alltag – die 8 wichtigsten Maßnahmen
- Täglich Hufe auskratzen – Schmutz und Feuchtigkeit aus den Strahlfurchen entfernen; Sauerstoffzutritt sichern. Das ist die wichtigste Einzelmaßnahme.
- Zweimal täglich ausmisten – nasse Einstreu ist ein wichtiger Risikofaktor. Ammoniak aus Harn schädigt das Horn vor.
- Trockene Einstreu – entstaubte Späne oder Strohpellets binden Feuchtigkeit besser als Stroh; Stroh bei Strahlproblemen wenn möglich ersetzen.
- Paddock-Hygiene – matschige Paddocks regelmäßig abäppeln; Aufenthalt bei extremem Matsch begrenzen oder Saubermatten im Auslauf.
- Ausreichend Bewegung – fördert Durchblutung, Hornregeneration und den natürlichen Hufmechanismus. Stehendes Pferd = schlecht durchbluteter Huf.
- Regelmäßiger Hufschmied – Strahlfurchen müssen offen und gut zugänglich sein; Taschen und Überstände am Strahl entfernen.
- Kein Teer und kein Pflegefett auf dem Strahl – solange Strahlfäule vorhanden ist; nur auf den gesunden Huf.
- Fütterung prüfen – ausgewogene Mineralstoffversorgung, kein Eiweißüberschuss, zuckerarme Ration bei Pferden, die häufig betroffen sind.
Nässe, Matsch und wechselnde Temperaturen erhöhen das Strahlfäule-Risiko besonders im Frühjahr und Herbst. Nach dem Winter ist die Hornqualität oft geschwächt – ein guter Zeitpunkt, Fütterung und Mineralstoffversorgung zu überprüfen.
Nehls Strahl-Pflege
Hufpflegeöl aus Sonnenblumenöl mit Thymian, Eukalyptus und Pfefferminze, ohne synthetische Zusätze. Wann dieses? Für die tägliche Pflege bei nassen Ausläufen oder dauerhaft feuchtem Stallklima: nach dem Auskratzen ein- bis zweimal täglich dünn mit dem Pinsel auf Hufhorn, Strahl und Strahlfurchen. Nicht auf faulige Stellen – ein erkrankter Huf gehört in tierärztliche oder hufschmiedliche Betreuung.
→ Nehls Strahl-Pflege ansehenNehls Strahl-Vet
Pflegepulver aus natürlichen Tonarten, Harnstoff und Oregano, 50 g. Wann dieses? Wenn die Strahlfurchen dauerhaft feucht sind: einmal täglich nach dem Auskratzen auf Strahl und Strahlfurchen.
→ Nehls Strahl-Vet ansehenBeide sind äußere Pflegemittel für Pferde, Ponys und Esel, nur zur äußerlichen Anwendung am Huf. Turnierpferde: 48 Stunden Karenz.
Die innere Seite der Strahlfäule – wenn Hygiene allein nicht reicht
Manche Pferde bekommen Strahlfäule trotz tadelloser Stallhygiene, regelmäßigem Hufschmied und täglicher Pflege. Diese Pferde stehen neben Stallkameraden, die unter denselben Bedingungen leben – ohne Probleme.
Aus unserer Erfahrung liegt die Antwort im Stoffwechsel. Schlechte Hornqualität entsteht durch äußere Feuchtigkeit und ebenso von innen, durch:
- Mineralstoffimbalancen – zu wenig Zink, Kupfer, Biotin; falsches Verhältnis von Kalzium und Phosphor
- Eiweiß- oder Zuckerüberschuss in der Ration – begünstigt schlechte Hornqualität
- Übersäuerung – häufig unterschätzte Ursache für chronische Hufprobleme
- Entgiftungsprobleme in Leber und Nieren – schlechte Entgiftung zeigt sich oft als Hufproblem
- Genetik und Hufform – enge Strahlfurchen, Zwanghufe, schwaches Horngewebe als Disposition
Das Nehls-Argument: Chronisch wiederkehrende Strahlfäule – das Pferd hat sie immer wieder, trotz aller Bemühungen – ist nach 26 Jahren Praxis in der Regel ein Signal des Stoffwechsels. Wenn Darm, Leber oder Niere aus dem Takt sind, ist das die Ursache von sehr vielem, auch von dem, was am Ende am Strahl sichtbar wird. Wer nur die Oberfläche pflegt, arbeitet am Symptom. Wir schauen, warum dieses eine Pferd immer wieder betroffen ist.
Nehls Hufkräuter Spezial
Getrocknete Mischung aus sieben Kräutern. Wann dieses? Wenn Ihr Pferd chronisch zu Hufproblemen neigt und Sie die Hornqualität über die Fütterung begleiten wollen. Einstieg mit 500 g; in den ersten sechs Wochen 50 g täglich, danach 30 bis 40 g. Turnierpferde: 7 Tage Karenz.
→ Nehls Hufkräuter Spezial ansehenNehls Hufelexier – Vierer-Set
Vier flüssige Mischungen à 100 ml. Wann dieses? Wenn Ihr Pferd feste Kräuter ablehnt oder Sie flüssig füttern wollen. Empfohlen sind mindestens sechs Wochen am Stück.
→ Nehls Hufelexier ansehenFütterung für gesunde Hufe
Gesundes Hufhorn braucht die richtigen Bausteine. Besonders relevant für die Hufgesundheit:
- Biotin – wird für die Bildung von neuem Hufhorn gebraucht; bei Hornproblemen oft der erste Gedanke, aber nur ein Teil des Bildes
- Zink und Kupfer – essentiell für Hornstruktur und -qualität; Imbalancen durch zu viel Eisen im Heu häufig
- Methionin und Schwefel – Bausteine des Keratins (Hufhorn)
- Kalzium/Phosphor-Verhältnis – muss stimmen; ein schlechtes Verhältnis verschlechtert die Hornqualität
- Kein Eiweißüberschuss – zu viel Rohprotein belastet Leber und Nieren, was sich aus unserer Erfahrung in schlechter Hornqualität zeigt
- Kein Zuckerüberschuss – Grasrehe und schlechte Hornqualität hängen zusammen
Wie die Ration Ihres Pferdes aussieht und wo wir ansetzen würden, gehen wir im kostenlosen Erstgespräch mit Ihnen durch: Fütterung, Haltung, Vorgeschichte. Telefonisch unter 05642 988 8826, Mo–Fr 9–12 und 14–17 Uhr.
Häufige Fragen zur Strahlfäule beim Pferd
Erfahrungsbericht: Friesenwallach Black Jack
Erfahrungen einzelner Pferde sind individuell und nicht übertragbar. Was bei einem Pferd passt, passt beim nächsten nicht – genau deshalb arbeiten wir individuell. Ein erkrankter Huf gehört in tierärztliche oder hufschmiedliche Betreuung.
„Wir hatten immer im Hinterkopf, dass Strahlfäule bei Pferden NUR aufgrund mangelnder Hygiene und Matsch entsteht. Dass so viel mehr dahinterstecken kann – Wahnsinn. Seit Ewigkeiten hatte Black Jack Probleme mit Strahlfäule und wir haben es nie konsequent in den Griff bekommen.
Dass auch der Vitalstoffhaushalt und der Stoffwechsel dahinterstecken können, das ist uns nie in den Sinn gekommen.
Seit der dritten Begleitwoche ist Black Jack konsequent frei von der lästigen Strahlfäule. Die Hufqualität wirkt stabiler, sein Fell glänzt und er wirkt im Gesamten viel zufriedener."
Jaqui & Tobi mit Friesenwallach Black Jack · chronische Strahlfäule
Immer wieder Strahlfäule trotz guter Pflege?
Manche Halter rufen bei uns an und sagen mit halbem Lachen: „An so Hokuspokus glaube ich eigentlich nicht, aber ich weiß nicht mehr weiter." Wir nehmen das nicht persönlich – im Gegenteil. Wenn die Strahlfäule jedes Jahr zurückkommt, lohnt es sich, den Stoffwechsel Ihres Pferdes genauer anzuschauen. Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" macht individuelle Belastungsfelder sichtbar und ist die Grundlage für den Begleitplan, den Tatjana Siebert und unser Team mit Ihnen für genau dieses Pferd aufstellen. Für uns ist sie ein Werkzeug, keine Wahrheit. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)
Lieber zuerst reden? Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, wo wir bei Ihrem Pferd anfangen – telefonisch unter 05642 988 8826.
Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →- Holzhauer et al., 2017: Cross-sectional study of the prevalence of and risk factors for hoof disorders in horses in The Netherlands. Preventive Veterinary Medicine. Bericht dazu: The Horse
