Das Immunsystem der Katze
Wie die Abwehr arbeitet, was sie aus dem Takt bringt und warum wir von Regulation sprechen statt von Stärken
Ihre Katze niest schon wieder, die Augen tränen, das Fell ist stumpf, und Sie suchen etwas, das ihre Abwehr stärkt. Ein Mittel, das ein Immunsystem hochfährt, kennen wir nicht. Die Abwehr einer Katze arbeitet gut, wenn drei Dinge stimmen: der Darm, das Futter und die Ruhe im Haus. Ist Ihre Katze immer wieder krank, gehört sie zuerst zum Tierarzt, auch um Infektionen wie FeLV und FIV auszuschließen.[1][2]
Die THZ-Sicht: Wir sprechen von Regulation. Ein Immunsystem soll passend antworten, und bei Katzen mit Allergie oder Asthma antwortet es schon zu heftig. Aus unserer Erfahrung als THP fangen wir deshalb bei Darm und Futter an und schauen auf den Stress im Haushalt – auch auf Ihren eigenen.
Wenn Ihre Katze tierärztlich abgeklärt ist und auf jede Futterumstellung reagiert. Für die Fütterungsbegleitung gibt es Nehls flüssig Darmsan Katze, ein flüssiges Ergänzungsfuttermittel auf Ölbasis. Zum Testen gibt es 10 ml: je nach Gewicht zweimal täglich 6 bis 14 Tropfen, mindestens sechs Wochen.
Wenn bei Ihnen gerade viel los ist – Umzug, Besuch, Silvester, Tierarzttermin. Dafür gibt es Nehls flüssig Nervo Vet Katze, ein flüssiges Ergänzungsfuttermittel auf Ölbasis für sensible Katzen. Größe, Menge und Dauer wie oben: 10 ml zum Testen, mindestens sechs Wochen. Führen Sie es ein, bevor es unruhig wird.
Wenn Ihre Katze immer wieder krank ist und Sie nach mehreren Tierarztbesuchen nicht weiterwissen. Dann klären wir im kostenlosen Erstgespräch, wo wir anfangen – oder am Telefon unter 05642 988 8826. Wer tiefer einsteigen will, nimmt die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" als Ausgangspunkt für einen Begleitplan – ein Werkzeug, keine Wahrheit. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)
Alle genannten Produkte sind Ergänzungsfuttermittel und ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung.
Wie die Abwehr Ihrer Katze arbeitet
Zwei Ebenen reichen, um alles Weitere einzuordnen.
- Die schnelle Abwehr. Haut und Schleimhäute halten das meiste ab; durch unverletzte Haut kommt kaum ein Keim. Was doch eindringt, nehmen Fresszellen auf und zerstören es. Dazu gehört die Entzündung: unangenehm, aber ein notwendiger Teil der Abwehr.[6]
- Die gezielte Abwehr. B-Zellen bilden Antikörper, T-Zellen gehen direkt gegen befallene Zellen vor. Gedächtniszellen bleiben zurück und sammeln sich über das Leben an.[7] Auf diesem Gedächtnis beruht jede Impfung.
Für Sie heißt das: Eine Entzündung ist zunächst Arbeit der Abwehr. Und junge und sehr alte Katzen stecken sich am leichtesten mit Atemwegsinfekten an.[5]
Warum wir nicht von „Stärken" sprechen
Der häufigste Fehler aus unserer Sicht: Die Abwehr gilt als Muskel, der mit dem richtigen Pulver wächst. Der Handel verkauft dafür „Immunbooster". Wir sehen es anders.
Bei einer Allergie oder bei felinem Asthma reagiert das Immunsystem zu stark. Kräuter, die als immunstimulierend gelten – Sonnenhut (Echinacea), Mistel, Taigawurzel –, setzen wir bei diesen Katzen deshalb nicht ein. Mehr dazu steht im Ratgeber Felines Asthma bei der Katze.
Ein zweites Beispiel ist Vitamin C. Wir Menschen müssen es essen. Katzen bilden es selbst, aus Glukose in der Leber, und einen Bedarf über das Futter gibt es bei ihnen nicht.[4] Wer von sich auf die Katze schließt, kauft das Falsche. Das liegt nicht an Ihnen: Die Regale sind voll davon.
Teebaumöl, Knoblauch, Wermut und konzentrierte ätherische Öle sind für Katzen giftig. Katzen fehlt ein Enzym (Glucuronyltransferase), deshalb reagieren sie sehr empfindlich auf Phenole, die in manchen Ölen stecken. Was im Fell landet, nehmen sie über die Haut und beim Putzen auf.[8] „Natürlich" heißt bei der Katze nicht „harmlos". Geben Sie Ihrer Katze keine Kräuterprodukte, die für Hunde oder Pferde gedacht sind.
Darm und Futter: Hier fangen wir an
Im Magen-Darm-Trakt sitzen mehr Immunzellen als im gesamten übrigen Körper.[3] Was im Napf landet, trifft also zuerst auf die Abwehr. Was wir aus über 26 Jahren Praxis sehen: Die Grundlage ist immer das Futter. Zusätze kommen danach.
- Fleisch als Basis. Katzen brauchen Taurin aus dem Futter; fehlt es, drohen Schäden an Herz und Netzhaut.[4]
- Keine künstlichen Vitamine und Mineralien. Das ist unsere Philosophie und Erfahrung. Unser Nehls Katzenfutter kochen wir deshalb ohne diese Zusätze.
- Langsam umstellen. Wie das geht, steht im Ratgeber Futterumstellung bei Katzen.
- Kräuter gezielt. Welche für Katzen in Frage kommen, beschreibt der Ratgeber Kräuter für Katzen.
Es dauert. Unsere flüssigen Rezepturen sind auf mindestens sechs Wochen angelegt, besser auf drei Monate. Eine Vorhersage für die einzelne Katze gibt es nicht: Was bei einer Katze funktioniert, muss bei der nächsten nicht genauso laufen.
Nehls flüssig Darmsan Katze
Weizenkeimöl und Nachtkerzenöl mit Tinkturen aus Süßholzwurzel, Anis, Thymian und Melisse – süßlich-würzig, mit Lakritz-Note und einem Hauch Zitrone.
Wann dieses? Für sensible Katzen, die auf Futterumstellungen oder Wechsel in der Routine reagieren: bis 3 kg zweimal täglich 6 Tropfen, bis 5 kg 10 Tropfen, darüber 14 Tropfen. Die 10-ml-Flasche ist nur die Probe. Der Thymian ist laut Produktseite in einer für Katzen abgestimmten, sehr geringen Menge enthalten. Anhaltender Durchfall, Erbrechen, Gewichtsverlust oder Appetitlosigkeit gehören in die Tierarztpraxis. Ergänzungsfuttermittel für Katzen.
→ Nehls flüssig Darmsan Katze ansehenStress – auch Ihrer
Katzen reagieren fein auf Veränderungen: Besuch, Lärm, ein Umzug, eine neue Katze im Haus. Dauerstress bremst die Abwehr; das ist in der Forschung beschrieben. Am deutlichsten zeigt es der Katzenschnupfen: Genesene Katzen tragen das Virus oft über Monate weiter, und Stress kann einen neuen Krankheitsschub auslösen.[5] Deshalb kann der Schnupfen nach einem Umzug wieder da sein. Mehr im Ratgeber Katzenschnupfen.
Wir sagen das ohne Vorwurf. An dieser Stelle haben Sie selbst etwas in der Hand: feste Abläufe, Rückzugsorte, an denen Ihre Katze ungestört ist, und Zeit mit ihr. Mehr dazu steht im Ratgeber Stress, Ängste und Nervosität bei Katzen.
Freigänger: mehr Kontakt, mehr Erreger
Ein Freigänger begegnet mehr Erregern und Parasiten als eine Wohnungskatze. In der Begleitung zahlreicher Katzen haben wir festgestellt, dass viele gesundheitliche Probleme mit dem Freigang zusammenhängen. Zwei Infektionen treffen die Abwehr direkt:
- FIV: Übertragen wird es vor allem über Bisswunden. Das höchste Risiko haben unkastrierte Kater mit Freigang. Das Virus greift das Immunsystem an, und infizierte Katzen können jahrelang gesund wirken.[2]
- FeLV: Hier reicht enger Kontakt – Bisse, gegenseitiges Putzen, gemeinsame Näpfe und Katzenklos. Die Infektion kann zu einer Immunschwäche führen.[1]
Ob eine dieser Infektionen vorliegt, klärt nur der Tierarzt. Mit ihm besprechen Sie auch Impfung und Kastration.
- Fieber, das nicht weggeht, oder blasses Zahnfleisch
- Infekte, die immer wiederkommen
- Gewichtsverlust
- Ihre Katze frisst seit 24 Stunden nicht – dann am selben Tag, weil bei Katzen eine Fettleber droht
- Bisswunden nach einem Kampf
Wenn Sie nicht wissen, ob bei Ihrer Katze Futter, Darm oder Stress zuerst dran ist: Rufen Sie uns an unter 05642 988 8826, Mo–Fr 9–12 und 14–17 Uhr, oder vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch.
Häufige Fragen zum Immunsystem der Katze
Ständig etwas – und niemand findet den Grund?
Manche Halter rufen bei uns an und sagen mit halbem Lachen: „An so Hokuspokus glaube ich eigentlich nicht, aber ich weiß nicht mehr weiter." Wir nehmen das nicht persönlich – im Gegenteil. Unser Ausgangspunkt ist dann die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse": Tatjana Siebert und unser Team werten sie aus, besprechen das Ergebnis persönlich mit Ihnen und leiten daraus den Begleitplan für die ersten drei Monate ab. Sie ist für uns ein Werkzeug, keine Wahrheit. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)
Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →- Cornell Feline Health Center, Cornell University College of Veterinary Medicine (2024): Feline Leukemia Virus.
- Cornell Feline Health Center, Cornell University College of Veterinary Medicine (2021): Feline Immunodeficiency Virus (FIV).
- Hall EJ (2007): Mucosal Immunology – Why It's Important. World Small Animal Veterinary Association World Congress Proceedings.
- Sanderson SL (2023): Nutritional Requirements of Small Animals. Merck Veterinary Manual.
- Tonozzi CC (2022): Feline Respiratory Disease Complex. Merck Veterinary Manual.
- Tizard IR (2024): Innate Immunity in Animals. Merck Veterinary Manual.
- Tizard IR (2024): Adaptive Immunity in Animals. Merck Veterinary Manual.
- Benson K (2025): Toxicoses From Essential Oils in Animals. Merck Veterinary Manual.
